Taschenbuch: 370 Seiten
Verlag: Schirner; Auflage: 1 (10. Mai 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3897676427
ISBN-13: 978-3897676428
Jeanne Ruland gehört zu den Autorinnen, die zu diversen Themen interessante Rund-um-Sachbücher schreibt. So gibt es von ihr unter anderem auch ein Buch zum Thema Krafttiere, Engel aber auch Orakelkarten mit sehr schönen Bücher.
Dieses Buch ist das erste von mir und in diesem Jahr in neuer Auflage erschienen. Ich muss aber gestehen, dass Cover des älteren Buches gefällt mir umgemein besser. Aber das ist meine persönliche Ansicht.
Inhalt:
Wie die Überschrift schon sagt, enthält das Buch 130 Legemethoden zu den folgenden Oberthemen: Orakeltechniken, Klärung und Entscheidungen, Beziehung und Partnerschaften, Beruf und Finanzen, Gesundheit – Die sieben Chakras, Gesundheit – Die fünf Elemente, Selbsterkenntnis und Heilung, Lebenslauf – Die Siebener-Abschnitte, Lebenslauf – Lebensthemen, Feng Shui, Die Feste im Jahreskreis (wobei hier die heidnischen Feste gemeint sind), Naturgeister und Lichtkräfte, Die kosmischen Gesetze und Weitere Lebensthemen.
Wie man sieht, dass sind sehr weitgefächerte Themen.
Und zu jedem Thema gibt es eine gewisse Anzahl von Legemethoden. So gibt es, als Beispiel zu dem Bereich Die Feste im Jahreskreis die acht heidnischen Feste (Samahin, Lughnasadh, etc) jeweils eine Legemethode mit der man arbeiten kann. Bei den andere Bereichen gibt es dann verschiedene Methoden, die man entsprechend auf die aktuelle Situation anwenden kann.
Das Buch fängt zuerst mit einer Einleitung an, wie man mit diesem arbeiten kann. Hierbei ist wichtig zu erwähnen, dass die Autorin mehrere Kartenarten einbindet. So gibt es Allgemeine Karten, Basiskarten, Begleiterkarten, Meisterkarten und Jokerkarten. Sie werden auf jeder Seite der Legemethoden, auf der linken Seite noch einmal bildlich angezeigt, damit man auf die Bilder (siehe ein wenig weiter unten, was ich damit meine) dann herausfinden kann, mit was für einer Karte man es gerade zu tun hat, bzw. welche Karte man bitte wählen möchte.
Wer nicht weiß, was man als Basiskarten oder auch Jokes nehmen kann, kann diese in einer Tabelle ablesen. Natürlich kann man nur das Tarot verwenden, man kann aber auch sich an dieser halten und entsprechend die Karten ziehen und damit arbeiten.
An dieser Stelle ein Tipp von mir: Wer mit den verschiedenen Kartenstufen arbeiten möchte, sollte sich vielleicht zu Anfang überlegen zu den verschiedenen Kartentypen auch nur ein gesondertes Deck zu verwenden. Und nicht bei jeder Legung alles über den Haufen zu werfen. Denn ich muss gestehen, allein die Tabelle hat mich ein wenig verwirrt.
Danach gibt es noch Pendeltafeln damit man herausfinden kann, mit wie vielen Decks man arbeiten soll, welche Decks man als Begleiter oder Meisterkarten nehmen soll und so weiter. Ich bin jetzt keine Pendelmeisterin, vermutlich habe ich jetzt deswegen gewisse Probleme, aber die Pendeltafeln sind rund. Wie bitte kann man dann herausfinden, was man wählen soll, wenn der Pendel zum Beispiel von oben nach unden schwingt. Dann hat man ja zwei Sachen zur Auswahl, oder? Aber diese Gedanken können eben daher rühren, weil ich mich noch nicht so gut mit dem Pendeln auskenne.
Jede Legemethode ist auf zwei Seiten aufgeteilt. Zuerst wird die Frage beantwortet, wozu die gewählte Legemethode dient. Hier kann man entscheiden, ob man diese Methode verwendet, oder doch eher zu einer anderen greift. Danach kommt die Einstimmung. Also wie man das Thema angeht und was man beim mischen und wählen der Karten beachten sollte. Dann kommen die Positionen mit deren Bedeutungen. Zu guter Letzt schreibt die Autorin noch einen Tip bzw. Hinweis was man beachten sollte und wenn man weiter in dieses Thema hineingehen möchte, welche Legemethode man als nächstes nutzen kann. Das ganze wird mit einem hübschen Bild abgerundet worauf die Positionen der Karten angezeigt sind, wie man diese anordnen kann (was man nicht muss).
Das interessante für mich ist bei dem Tip/Hinweis, dass man ja entsprechend eine weitere Legemethode ans Herz gelegt bekommt. So macht man am Ende eine kleine Rundreise durch das Buch.
Kleine Kostprobe? Ich wähle eine Legemethode mit einer kleinen Rundreise. Wobei ich das als Auflistung mache. Finde ich ein wenig übersichtlicher
- Das kleine Geburtstagsorakel (Seite 180) – Hier gibt es zwei Empfehlungen
- Das Jahresrad (Seite 182) und Die zwölf Häuser (Seite 270) – ich mache mit den zwölf Häuser weiter
- Das Jahresrad (182) und hier geht es ebenfalls wieder zu den zwölf Häuser weiter
Nun gut, dass war nur eine kleine Reise, aber ich wollte das jetzt auch nicht übertreiben (Hinweis, im Buch sind die Seitenangaben nicht angegeben, was bedeutet, dass man im Inhaltsverzeichnis entsprechend suchen muss). Das wäre noch ideal gewesen (wie es in der neuen Auflage aussieht weiß ich nicht, da kann es natürlich sein, dass so etwas ergänzt wurde).
Ich habe mal als Kritik gelesen, dass nirgends steht, welche Legemethoden für AnfängerInnen und welche für Fortgeschrittene geeignet sind. Das steht in der Tat nirgends, es stellt sich nur die Frage ob AnfängerInnen nicht wirklich einschätzen können, was sie sich zutrauen und was nicht. Und letztendlich, wenn sie eine Frage zu einem bestimmten Thema haben und da steht auf einmal, dass sie die Finger davon lassen sollen. Sicherlich nicht sehr ermutigend. Daher empfinde ich es als besser, wenn die Autorin diese Entscheidung den Leuten selber überlässt. Und außerdem, wie soll man üben, wenn man Schranken aufgezeigt bekommt.
Mein Fazit:
Ich blättere gerne und immer wieder in diesem Buch. Denn mit 130 Legemethoden kann man viel entdecken und vor allem sich selber. Man findet Hinweise zum eigenen Inneren Ich, dann zu den entsprechenden Lebensabschnitten und so weiter und so fort. Natürlich kann man Fragen, ob man überhaupt mehr als den Silberkreuz braucht um mit dem Tarot glücklich zu werden. Andererseits, warum soll man nicht wagen, über den Telerrand hinaus zu schauen um neue Methoden kennen zu lernen?
Ich persönlich kann das Buch nur empfehlen und sage ganz klar, wer sich besser kennen lernen möchte, kann zu diesem Buch greifen.
Weitere Informationen:
- Schantila (die Internetseite der Autorin)
- Ihre Publikationen (auf Shantila.de)
- Schirner Verlag (die Verlagsseite)
[...] wurde (immerhin gibt es diese Bücher seit 2002). Gut, es gibt das Buch von Jeanne Ruland Das große Buch der Legemethoden. Aber hier wird nur kurz auf die verschiedenen Karten eingegangen, welche man bei den Legemethoden [...]